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Nationale Projekte

laufend  |  abgeschlossen

  • NoeSLIDE - Monitoring gravitativer Massenbewegungen in der Region Waidhofen/Ybbs

    Laufzeit: seit 2014

    Im Rahmen des neuen Forschungsprojektes NoeSLIDE werden in den kommenden 3 Jahren gravitative Massenbewegungen in fünf Untersuchungsgebiete in den Regionen Waidhofen/Ybbs und Scheibbs von der Arbeitsgruppe ENGAGE - Institut für Geographie und Regionalforschung in enger Zusammenarbeit mit der Niederösterreichischen Landesregierung - Abteilung Allgemeiner Baudienst und Geologischer Dienst einem ausführlichen Monitoring unterzogen.

    Zu den Testgebieten zählen die Erdströme Eckerwirt und Hofermühle bei Konradsheim, die von Steinschlag betroffenen Gebiete Ofenloch und Amtmann bei Opponitz, die seit 40 Jahren regelmäßig aktive Rutschung in Gresten, sowie die tiefgründige Rutschung in Brandstatt. 

    Neben der Analyse des Zusammenhangs der Aktivität der Fliess-, Sturz- und Rutschprozesse mit externen Einflussfaktoren wie beispielsweise Niederschlag liegt ein Fokus des Projekts auf der Entwicklung und dem Testen neuartiger Messmethoden für das Geomonitoring. Daher werden neben traditionellen Methoden wie der Installation von Inklinometern auch Methoden wie kontinuierliches terrrestrisches Laserscanning und drahtlose Sensornetzwerke eingesetzt. Als ein weiteres Ziel des Projektes wird eine internet-basierte Plattform erstellt die die eingegangen Daten graphisch visualisert und die eine einfache und schnelle Analyse der gemessenen Daten zulässt. Durch benutzerorientierte Darstellungen werden damit im Katastrophenfall schnelle Reaktionen der Verantwortlichen unterstützt.

    Projektverantwortlicher: Thomas Glade

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  • EE-Con - Economic and Ethical Consequences of Natural Hazards in Alpine Valleys

    Eckdaten:
    Projektdauer: 1.02.2015 - 31.01.2018
    Fördergeber: Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
    Fördersumme: 307.577 Euro

    Mitarbeiter:

    Projektleiter:
    Prof. Dr. Oliver Sass (Institut für Geographie und Raumforschung, Universität Graz)

    Kooperationspartner (u.A.):
    Prof. Dr. Thomas Glade (Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien)
    Dr. Ronald Pöppl (Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien)

    Kurzbeschreibung:
    Aufgrund von steilem Relief, hoher Bevölkerungsdichte und der ökonomischen Bedeutung von Sommer- und Wintertourismus ist die Bevölkerung des Alpenraums besonders verwundbar gegenüber Naturgefahren. Dieses Problem könnte sich im Zuge des aktuellen Klimawandels in der Zukunft verschärfen. Hohe monetäre Schäden führen oft zu der schwierigen Frage, ob es sich für die Gesellschaft auszahlt, Siedlungsraum mit hohem Aufwand zu schützen, oder ob Ortschaften besser abgesiedelt werden sollten. In zwei alpinen Talräumen der Steiermark (Johnsbachtal und Kleinsölktal) werden folgende Fragen in einer interdisziplinären Zusammenarbeit von Geographie, Ökonomie und Philosophie bearbeitet und die möglichen Anpassungsstrategien diskutiert:

    (1) Nehmen Naturgefahren und damit verbundene Schäden tatsächlich zu, und ist dies ggf. auf meteorologische Trigger, anthropogene Faktoren oder interne Prozessdynamik zurückzuführen? (2) Welche Wahrnehmung und welches lokale Wissen haben die betroffenen Einwohner über Naturgefahren, wie werden Risiko und Risikovorsorge kommuniziert? (3) Wie ist das Kostenverhältnis zwischen Schutzbauten, „sanften“ Anpassungsstrategien und anderen Optionen, wie z.B. Aufgabe von Siedlungsraum? (4) Wie weit geht die gesellschaftliche Verantwortung und wo beginnt die individuelle Verantwortung, wenn Teile des Siedlungsraums aufgegeben werden?

  • genderATlas - Visualisierung von Daten, Indikatoren und Informationen zu den lebensweltlichen Realitäten von Frauen und Männern in Österreich

    Das Projekt ist eine Kooperation zwischen der Forschungsgruppe Kartographie (TU Wien), dem Institut für Geographie und Regionalforschung (Dr. Elisabeth Aufhauser, Monika Riegler, Martin Wenk) und der ÖIR Projekthaus GmbH. Von 2013 - 2015 wurde es im Rahmen des Förderprogramms FEMtech des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie gefördert.

  • genderATlas für die Schule

    Der genderATlas für die Schule will forschendes Lernen und empirisches Arbeiten fördern. Er baut auf dem genderATlas Österreich auf, der verschiedene Themen zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Form von Karten visualisiert. Für die Nutzung in Schulen und durch SchülerInnen wurden neun Beiträge so aufbereitet, dass eigenständiges Forschen angeregt und ermöglicht wird.

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