Medienspiegel


Die Arktis ist uns näher als wir denken

Heinz Faßmann
2015-03-09

 

Die Arktis ist uns näher als wir denken

 

Eine Gaspipeline verbindet Österreich mit Nordwestsibirien. Wie es sich am anderen Ende der Pipeline lebt, war die Frage eines Disziplinen übergreifenden Projekts, das insbesondere auf das Phänomen des Fernpendelns aus der Sicht von Migrationsforschung und Sozialanthropologie fokussierte.

 

 

Eine Woche lang strömt das Erdgas, bis es in Österreich ankommt. Es wird nördlich des Ural, auf der Halbinsel Jamal, gefördert. Die enormen Gasvorkommen werden vor Ort von Konzernen wie Gazprom gefördert und deshalb verbringen dort - neben dem indigenen Volk der Nenzen  - mehr und mehr Fernpendler/innen (über 10 Prozent der Mitarbeiter/innen in der Petroleumindustrie sind weiblich) im Rahmen von Schichtarbeit einen Teil ihres Lebens. 

Pipelines aus dem Norden bringen Gas – aber sie regen auch an, Fragen zu stellen; Fragen, denen Gertrude Saxinger und Heinz Faßmann in einem FWF geförderten Kooperationsprojekt zwischen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und der Universität Wien nachgegangen sind: Wie leben die Menschen, die den kostbaren Rohstoff fördern? Was motiviert sie zum Fernpendeln in den hohen Norden, zu einem Leben auf Achse? Und welche Konflikte entstehen dabei? Heinz Faßmann war in erster Linie an den neuen Formen der Migration interessiert, Gertrude Saxinger fokussierte als Sozialanthropologin auf Aspekte neuer Organisationsformen eines Lebens hoher zyklischer Mobilität und Multilokalität beim Phänomen Fernpendeln. Die Entwicklung von Normalität innerhalb eines extrem mobilen Lebens in einer extremen klimatischen Umwelt steht dabei im Zentrum.

 

 

Arbeit – Reise – Familie

„Wir leben eigentlich zwei Leben in einem“, hörte Saxinger immer wieder bei Gesprächen mit Fernpendler/innen: Ein streng geregeltes Leben im Camp im Norden mit klar strukturierten Aufgaben in der Erdgasförderung; und dann einige Wochen Freizeit mit der Familie. „Eigentlich sind es sogar drei soziale Bereiche, die das Fernpendeln kennzeichnen“, ergänzt die Sozialanthropologin: „Zur An- und Abreise verbringen die Arbeiter/innen nämlich mehrere Tage im Zug von den Zentralregionen in die Arktis. Hier entstehen Gemeinschaften, hier tauschen sie sich mit Menschen aus, die ein ähnliches Leben führen.“ Obwohl Fernpendeln kein rein männliches Phänomen ist, so sind es doch meist die Frauen, die das Familienleben in südlicheren Gefilden organisieren – allerdings erhalten sie eine erhebliche Aufwertung als Familienoberhaupt; die Männer steuern den Verdienst aus der Gasindustrie bei. Der familiäre Zusammenhalt setze großes Vertrauen in die Partnerschaft voraus. Der Großteil der Familien schafft es, sich den Anforderungen des Fernpendelns anzupassen. Somit pendeln Menschen über Jahrzehnte bis zur Pension. Alternative Normen von Familienstruktur und Geschlechterrollen werden entwickelt, die im Alltag in den Herkunftsregionen nichts Besonderes mehr darstellen – denn auch die Nachbarschaft und Verwandtschaft lebt mobil und dies wird an die nächste Generation weitergegeben, so Saxinger.

Formen der Migration

„Diese Art der Arbeitsmigration unterscheidet sich ganz deutlich von der uns vertrauten Siedlungsmigration, bei der ein alter Wohnort aufgegeben und durch einen neuen ersetzt wird.“, macht Heinz Faßmann aufmerksam. Das Phänomen ist aber nicht unbedingt neu, es wurde nur vom Bild einer immobilen, vormodernen Gesellschaft verdrängt. Die Gesellenwanderung, die saisonale Wanderung landwirtschaftlicher Arbeitskräfte oder eine große Zahl „auf der Straße“ lebender sozialer Gruppen hat es gleichsam immer schon gegeben. Was sich jedoch geändert hat, ist die Intensität der räumlichen Mobilität und die dabei überwundenen Distanzen. Fernpendeln wurde zunehmend zur Überlebensstrategie von Haushalten in ökonomisch und oft auch geographisch peripheren Räumen und begegnet uns heute als das Pendeln von Pflegekräften, von Saisonarbeitern im Tourismus oder in der Land- und Forstwirtschaft oder von Arbeitskräften in der Erdöl- und Erdgasindustrie. Fernpendeln ist jedenfalls in Russland kein Randphänomen: Aus der russischen Teilrepublik Baschkortostan – beispielsweise, am äußersten Ostrand Europas gelegen, pendeln etwa 100.000 Menschen aus und sichern dadurch den Lebensstandard der Familien im Süden. Sie tragen auch wesentlich zur sozio-ökonomischen Entwicklung der nach wie vor schwachen russischen Regionen bei.

 

 

„Diese Art der Arbeitsmigration unterscheidet sich ganz deutlich von der uns vertrauten Siedlungsmigration, bei der ein alter Wohnort aufgegeben und durch einen neuen ersetzt wird.“, macht Heinz Faßmann aufmerksam. Das Phänomen ist aber nicht unbedingt neu, es wurde nur vom Bild einer immobilen, vormodernen Gesellschaft verdrängt. Die Gesellenwanderung, die saisonale Wanderung landwirtschaftlicher Arbeitskräfte oder eine große Zahl „auf der Straße“ lebender sozialer Gruppen hat es gleichsam immer schon gegeben. Was sich jedoch geändert hat, ist die Intensität der räumlichen Mobilität und die dabei überwundenen Distanzen. Fernpendeln wurde zunehmend zur Überlebensstrategie von Haushalten in ökonomisch und oft auch geographisch peripheren Räumen und begegnet uns heute als das Pendeln von Pflegekräften, von Saisonarbeitern im Tourismus oder in der Land- und Forstwirtschaft oder von Arbeitskräften in der Erdöl- und Erdgasindustrie. Fernpendeln ist jedenfalls in Russland kein Randphänomen: Aus der russischen Teilrepublik Baschkortostan – beispielsweise, am äußersten Ostrand Europas gelegen, pendeln etwa 100.000 Menschen aus und sichern dadurch den Lebensstandard der Familien im Süden. Sie tragen auch wesentlich zur sozio-ökonomischen Entwicklung der nach wie vor schwachen russischen Regionen bei.

 

 

Saxinger hat während der letzten Jahre viele Monate in der Arktis verbracht und neben Arbeiter/innen großer Förderfirmen wie Gazprom auch Industriearbeiter/innen der Anlagenbauer kennengelernt, sowie auch Leute der indigenen Bevölkerung der Nenzen. Die vergleichsweise größte Wertschätzung durch Mitarbeiter/innen erfahren Großkonzerne wie Gazprom oder Rosneft. Solche staatsnahen Konzerne können langfristige Sicherheiten, hohe Gehälter und Sonderleistungen bieten. Sie setzen einiges daran, das Leben in der Kälte und unter schwierigen Lichtverhältnissen zu erleichtern. Viel weniger lukrativ ist es, in der Erschließung der Gasfelder zu arbeiten, wo Auslagerung und Subunternehmertum mit weniger guten Arbeitsbedingungen weit verbreitet sind. Neue Quellen werden meist von kleineren Anlagenbaufirmen mit einem flexiblen Arbeitskräfte-Pool in vergleichsweise kurzer Zeit erschlossen. Sobald das Gas strömt, ziehen sie weiter. „Das ist sicherlich auch ein Grund, warum die Firmen meist mit Pendlern aus der Ferne arbeiten. Denn Mitgliedern der indigenen Nenzen fehlt zum einen die adäquate Ausbildung für attraktive Posten, da es hier an einer entsprechenden Qualifizierungspolitik seitens des Staates und der Konzerne fehlt. Zum anderen sind sie weniger bereit, ihre Gemeinschaften und ihre traditionelle Lebensweise gänzlich aufgeben, nur um mit Erschließungsfirmen von Ort zu Ort zu ziehen“, berichtet die Sozialanthropologin.

Reich an Gas, reich an Konflikten

 

 

Die Halbinsel Jamal wird seit mehreren Tausend Jahren von nomadischen Rentierzüchtern bewohnt. Heute leben dort etwa 15.000 Angehörige der Nenzen, die seit einigen Jahrzehnten Konkurrenz um das von ihnen genutzte Land bekommen haben. In den Tiefen lagern ungeheure Erdgasreserven, die als die Stütze der russischen Wirtschaft gelten. Die Energie aus dem Norden hat ihren Preis – den allerdings nicht nur diejenigen bezahlen, die die Energie auch konsumieren. Speziell für die Nenzen bedeutet der Gasreichtum eine Beschneidung ihres traditionellen Wirtschaftsraums. Sie und ihre Rentierherden spüren die Last der Umweltzerstörungen hautnah. Entschädigungen oder Mitspracherechte sind für die etwa 15.000 Nenzen in Jamal äußerst schwierig zu erkämpfen. „‘Reich an Gas‘ bedeutet für die Förderindustrie und für jene, die in der Förderindustrie arbeiten, aber auch: ‚abhängig vom Gas‘ und damit abhängig vom Weltmarkt und abhängig von der Weltpolitik“, macht Migrationsforscher Faßmann aufmerksam. Rohstoffreichtum stellt auch so etwas wie eine ökonomische Falle dar, die Weiterentwicklung und Innovationen verhindert.

Perspektiven wechseln. Immer wieder!

„Die Arktis ist uns näher als wir denken“, fasst Saxinger zusammen. Der Zugang aus der Sicht von Sozialanthropologie und Migrationsforschung ist darauf ausgerichtet, ein zusammenhängendes, holistisches Verständnis für ein soziales Phänomen zu ermöglichen: ausgehend von Gemeinschaften in entlegenen Gebieten bis hin zu globalen Zusammenhängen. Das Projekt habe zudem auf einer theoretischen Ebene gezeigt, wie sich eine neue Migrations- und multilokale Lebensform etabliert hat, und wie Gesellschaften lernen, mit Umständen, die für ein traditionelles Familienleben alles andere als förderlich sind, umzugehen, so Faßmann. Neue Formen des Zusammenlebens bringt die zunehmend mobilere Welt zwangsläufig mit sich und diese Formen müssen für die Menschen nicht unbedingt negativ sein, ergänzt Saxinger.

FWF-Projekt Leben auf Achse - Vakhtoviki in Nordwest-Sibirien

Kontakt

 

Prof. Heinz Faßmann, Geograph und Migrationsforscher an Universität Wien und ÖAW
Dr.in Gertrude Saxinger, Sozialanthropologin an der Universität Wien

 

Akademie-News
Medienbericht

Neue Gemeindestruktur stoppt Landflucht nicht

Heinz Faßmann
2015-02-20

Neue Gemeindestruktur stoppt Landflucht nicht

Immer mehr Menschen zieht es in die Stadt, die Bevölkerung am Land schwindet - ein Trend, auch in der Steiermark, und dieser Trend wird, geht es nach Bevölkerungsforscher Heinz Fassmann, auch mit neuer Gemeindestruktur nicht abreißen.

Die aktuellen Zahlen der Statistik Austria zeigen deutlich, dass auch in der Steiermark der Trend klar in Richtung Stadtbesiedelung geht: Allein im Großraum Graz haben sich im vergangenen Jahr 5.000 Menschen neu niedergelassen, während sieben steirische Bezirke teils erhebliche Bevölkerungsrückgänge aufwiesen.

Keine Trendumkehr durch Reform

Und diese Entwicklung könne auch die Gemeindestrukturreform nicht stoppen, sagt der führende Bevölkerungsforscher Österreichs, der Wiener Heinz Fassmann - die neue Struktur könne die Landflucht maximal verlangsamen.

Laut Fassmann liegen „die wesentlichen Ursachen in den wachsenden Attraktivitäten der Städte. Die Städte sind heute Bildungsorte geworden, Universitäten befinden sich dort. Und mit dieser Entwicklung unserer Gesellschaft steigt auch der Bedeutungsbereich des gesamten tertiären Bildungssektors. Also wer Bildung konsumieren will, muss in die Stadt. Wer dann vielleicht auch einen bildungsadäquaten Job antreten möchte, muss gleich auch in der Stadt bleiben und hat wenig Chancen, wieder zurückzugehen.“

Stärkung durch Anbindung

Die naheliegende Idee, den ländlichen Raum durch neue Bildungsinstitutionen zu stärken, wäre laut Fassmann aber kontraproduktiv: „Dort, wo ich die Bildungsinstitution hinsetze, dieser Ort würde sich dann zu einem zentralen Ort entwickeln und würde abermals den umgebenden ländlichen Raum aussaugen.“

Ein besserer Ansatz sei es, den ländlichen Raum stärker an die Stadt und die Stadtregionen anzubinden, etwa über eine bessere Erreichbarkeit, damit auch die Bevölkerung am Land vom Bildungssystem und Arbeitsmarkt der Stadt profitieren kann: „Der ländliche Raum im Einzugsgebiet zu einer Stadtregion hat gute Chancen, die Bevölkerung zu erhalten und zu bewahren und auch attraktiv zu bleiben.“

Auch Städte vor Herausforderungen

„Die Ballungsräume stehen meiner Ansicht nach vor zwei großen Herausforderungen: Das eine ist sicherlich Attraktivität erhalten, im Bildungsbereich beispielsweise. Universitäten sind sehr wichtig, Forschungseinrichtungen sind sehr wichtig, Konzernzentralen. Aber auch die Anbindung über Flughäfen oder Hochleistungsbahnen an größere Netze ist auch ganz wichtig“, so Fassmann. Und weiter: „Die zweite Herausforderung, weil auch die Balungsräume selber sich ungleich entwickeln: Wir haben die Kernstädte und die verlieren eher an Wohnbevölkerung und geben diese an die suburbanen Bezirke um die Stadt herum ab und da müssen wir schauen, dass wir eine gute Planung haben.“

Stadt und Umgebung fusionieren

„Das ist auch die Schwierigkeit, denn wir haben derzeit ein Planungssystem, das das Land umfasst und dann die Gemeinde. Und eine Gemeinde kann für sich relativ autonom planen. Aber wir haben wenig Regionalplanung - Stadtregionalplanung - und dieses Defizit auszugleichen, das ist eine ganz wichtige Notwendigkeit, ist im Regierungsprogramm auch angedeutet, aber harrt der Realisierung“, meint Fassmann.

Auch stießen erste Versuche, etwa Graz mit seiner Umgebung zu fusionieren, zuletzt auf heftige Gegenwehr - mehr dazu in Skepsis im Umland zu Groß-Graz (21.6.2012).

ORF Steiermark
Medienbericht

Nicht auf jedes Kläffen reagieren

Heinz Faßmann
2015-02-02

Beirats-Leiter Faßmann ist strikt gegen höhere Strafen für Integrationsverweigerer.

Ich bin überrascht von diesem politischen Aktionismus in Folge der Attentate von Paris. Ich halte solche Forderungen für weit übertrieben. Es wird kurzfristig eine Attitüde bedient, obwohl damit langfristig wenig erreicht wird. Man sollte den eingeschlagenen, vernünftigen und besonnenen Weg der politischen Mitte keinesfalls verlassen. Man darf nicht auf jedes Kläffen von rechts oder links reagieren."

Mit ungewöhnlich deutlichen Worten distanziert sich Integrationsexperte Heinz Faßmann von der momentanen Strafdebatte gegen "unwillige" Zuwanderer. Höhere Verwaltungsstrafen für Schulpflichtverletzungen? Gar der Griff zum Strafrecht bei Migranten, die sich dauerhaft der Integration in Österreich verweigern?

Faßmann lehnt das ab. Er ist Professor und Vizerektor an der Universität Wien und leitet den unabhängigen Expertenbeirat für Integration, der für das zuständige Ministerium unter Sebastian Kurz (ÖVP) beispielsweise den jährlichen Integrationsbericht verfasst.

Faßmann äußerte im Gespräch mit dem KURIER mehrmals seine Bedenken gegen neue Strafen: "Wir führen hier eine Debatte über das Hervorstreichen negativer Einzelfälle." Das sei insgesamt "schlecht" und fördere auch in der Mehrheitsbevölkerung "das Gefühl des Misslingens" der Integration.

Internationale Vergleiche gebe es wenige. Speziell in Deutschland oder Schweden werde die Debatte generell "weitaus toleranter" geführt, wiewohl dies mit ein Grund sein könnte, gibt Fassmann zu, dass die Pegida-Bewegung in deutschen Städten zumindest bei ihrem Start solch’ regen Zulauf erfahren habe. "Das ist vielleicht eine Reaktion darauf."

Es sei nicht definiert, was Integrationsunwilligkeit genauer bedeute. Statistiken gebe es dazu keine. An Indikatoren ließen sich aber Daten finden, wie die Anzahl von Schülern, die das Schulsystem ohne Abschluss verlassen oder die deutlich höhere Arbeitslosigkeit unter Migranten, selbst bei gleicher Ausbildung. Faßmann: "Das deutet auf Diskriminierung hin oder auf die geringere Bereitschaft, Arbeit anzunehmen." Auch die subjektive Wahrnehmung von Integration könne hier als Parameter nützlich sein, also Fragen wie: Wo bin ich heimisch, bin ich mit dem Leben in Österreich einverstanden? Hier zeige sich in Umfragen, dass etwa Türken in Österreich im Vergleich zu Migranten aus anderen Ländern weniger zufrieden sind.

Fassmann: "Aber das ist der ganz normale Prozess des Heimischwerdens. Das braucht Gelassenheit und Zeit. Die vermisse ich jetzt nach Paris und das ist schade. Wir müssen wieder das Gemeinsame in den Vordergrund rücken und nicht das Trennende."

 

Tageszeitung Kurier
Medienbericht

Nicht nur bis zur Grenze denken

Elisabeth Gruber
2014-11-21
Wiener Zeitung
Medienbericht

Überall, wo ich jemals war

Wolfgang Kainz
2012-11-07
DER STANDARD
Medienbericht

"Von den Wilden"

Walter Matznetter
2012-11-01

Biographisches Interview mit dem Stadtgeographen Walter Matznetter

Augustin Nr.332
Medienbericht

Die Welt steht Kopf

Wolfgang Kainz
2010-03-14
derStandard
Medienbericht

Die Landkarte der dritten Dimension

Wolfgang Kainz
2006-07-25
derStandard
Medienbericht

Geographie-Kongress: Landkarten werden dreidimensional

Wolfgang Kainz
2006-07-16
derStandard
Medienbericht

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